Cartoon Network
Die Worte "Turner House“ stehen über dem Eingang des sechsstöckigen Gebäudes auf Great Marlborough Street schräg gegenüber von Liberty´s, dem klassischen Kaufhaus, und direkt neben dem London Palladium, dem ersten Aufführungsort für Musicals in der Hauptstadt. Es ist die europäische Zentrale des Fernsehriesen Turner Broadcasting System Europe Limited mit Sitz in Atlanta, dessen Portfolio eine Reihe bekannter Sender wie CNN, Cartoon Network und Turner Classic Movies (TCM) enthält.
Die Eingangshalle lässt den Besuchern keinen Raum für Zweifel welche Welt sie gerade betreten
haben. Die Architekten des renommierten Büros Reid Architecture haben einen Empfangsbereich
entworfen, der einen geradewegs in die Welt des Fernsehens bringt. Programme verschiedener Turner-Sender werden auf kleinen Fernsehschirmen gezeigt, die in Nischen der sanft gelb getönten Wände angebracht sind. Turners europäische Tochter hat seit fast zwanzig Jahren eine Geschäftsbeziehung mit Kinnarps.
Am deutlichsten sichtbar ist dies im Zeitraum zwischen 1996 und 2006,in welchem die CNN-Redaktion,die mit funktionaler Einrichtung von Kinnarps ausgestattet ist, rund um die Uhr auf den Bildschirmen zu sehen war.
"Wir brauchten eine Ausstattung, die verschiedene Ansprüche zufrieden stellt. Während das Ambiente von CNN eher konservativ ist, zieht das junge Team, das Cartoon leitet, Einrichtung mit einer einfachen und zeitgemäßen Ausstrahlung vor“, sagt Russell Parry, stellvertretender Einrichtungschef bei Turner Broadcasting System Europe Limited in Europa.
Cartoon Network, CN, blickt zurück auf eine glanzvolle Geschichte, die von den legendären Produktionen von Hanna-Barbera ihren Ausgang nimmt: William Hanna und Joseph Barbera waren die Erfinder von Superklassikern wie Familie Feuerstein und Scooby-Doo. Aber bei Cartoon Network, das von Turner 1993 gestartet wurde, liegt der Fokus jetzt auf der Produktion von neuen großen Serien wie Ben 10, Fosters Haus für Fantasiefreunde und Skatoony.
Das kürzlich renovierte Londoner Studio unter dem Dach in der Nähe von Oxford Street wurde extra für ein neues Team gebaut, das animierte Fernsehsendungen für ein modernes Publikum produzieren soll.
Nicht mehr als 20 Leute arbeiten hier, nur einen Steinwurf entfernt vom Turner Haus. Das Team, das erst kürzlich umgezogen ist, steht vor einer herausfordernden Aufgabe: es soll Bahn brechend sein bei der Produktion neuer animierter Fernsehserien, die eine stärker "europäische“ Ausstrahlung als frühere Zeichentrickserien haben sollen.
"Die Büroeinrichtung für dieses Unternehmen muss hohe Standards erfüllen,“ sagt Parry. "Und es ist auch von entscheidender Bedeutung für uns, dass alles, was wir kaufen, flexibel ist, so dass es leicht in andere Abteilungen innerhalb des Unternehmens transportiert werden kann.“
Zu der Einrichtung, die letztlich für das Animationsstudio gewählt wurde, gehören der kürzlich neu auf den Markt gebrachte Arbeitsstuhl aus der Serie 9000, sowie das neue Tischsystem der serie[f] mit ergonomischem Design und einer extrem leichten, trotzdem starken Tischplatte, die die Bedürfnisse beider Partner perfekt erfüllen kann. Darüber hinaus gibt es einige eher ungewöhnliche Elemente wie der Barhocker Plint, für Materia entworfen von Sandin & Bülow, sowie deren Drehstühle Centrum Grande, alles in elegantem Schneeweiß. Materia ist ein relativ neues Mitglied der Kinnarps Gruppe – zusammen mit Klaessons und Skandiform – die eine Auswahl von Produkten, die von Design bestimmt sind, mitbringen.
"Diese Marken bieten eine Ergänzung und fügen dem Sortiment von Kinnarps eine weitere Dimension hinzu. Dadurch machen sie unser gesamtes Angebot noch umfassender und interessanter“, sagt Marc Bird, Marketingchef von Kinnarps Großbritannien. "Früher haben unsere Kunden gewöhnlich den Großteil ihrer Büroeinrichtung bei uns gekauft. Es kam aber vor, dass sie die Einrichtung mit einigen ausgewählten Stücken von anderen Herstellern ergänzt haben. Jetzt aber, wie im Fall von Cartoon Network, bietet die Einrichtung von Kinnarps eine so große Auswahl, dass sie das Image, das sie gewählt haben, einschließlich der charakteristischen Stücke, variieren können, alles mit ein und demselben Hersteller.“
Marc Bird, der seit fast zwanzig Jahren für Kinnarps tätig ist und eine starke Verbindung zu der schwedischen Einrichtungskultur hat, glaubt, dass Briten überhaupt eine sehr positive Einstellung gegenüber allem Skandinavischen haben. Dies gilt ganz offensichtlich für den Einrichtungs- und Designbereich. Abgesehen davon wird das Bild von Schweden insbesondere durch eine Reihe international renommierter Marken, die die meisten Briten kennen und mögen, positiv geprägt: von Volvo und Ericsson über H&M und Abba zu SAS.
INGRID SOMMAR