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"Das Gebäude selbst vermittelt einen eher nüchternen Eindruck – ein Ergebnis des Konzepts vom Architekten Dominik Arioli, das da lautete: „Was wir nicht wirklich benötigen, wird weggelassen“. 
Er entwickelte einen neuen, vom Prinzip der Nachhaltigkeit geleiteten ästhetischen und interessanten Prozess. Hierzu erklärt er: „Es war eine große Herausforderung, das Gebäude so zu gestalten, dass dessen Aussehen und Charakter nicht vollständig von den Anforderungen des LEED-Programms bestimmt wurden und dabei vergessen würde, eine lebenswerte und inspirierende Arbeitsumgebung zu schaffen.“

„Die Versuchung war groß, die von den Rohmaterialien ausgestrahlte industrielle Ästhetik beizubehalten und eine Design-Reinheit zu verwirklichen, die von einer monochromen Farbpalette vorgegeben wäre. Bei der Zielgruppe handelte es sich jedoch um eine dynamische, lebendige und anspruchsvolle Gruppe von Menschen, die dem Gebäude in jedem Fall den Stempel ihrer Persönlichkeit aufdrücken würden.

Die bewusste Trennung der Versorgungseinrichtungen (Rohre, elektrische Leitungen etc.) vom Gebäudekern ermöglicht einen Austausch der Anlagen in der Zukunft, wenn weitere technologische Fortschritte erzielt wurden und noch nachhaltigere Lösungen verfügbar sind.
Das Gebäude ist so ausgelegt, dass es während seiner Nutzungsdauer modernisiert und bei Nutzungsende einfach recycelt werden kann."