image

Planung durch Kinnarps

Das Team, das das Projekt für die IUCN leitete, einschließlich Architekten von AGPS, wurde zu einer Besichtigung der Produktionsstätten von Kinnarps nach Schweden eingeladen, um sicherzustellen, dass der Ansatz des Unternehmens im Bereich nachhaltiger Produktion den strengen Umweltanforderungen des neuen Gebäudes gerecht würde.

Kinnarps und die Leitung der IUCN arbeiteten eng als Projektteam zusammen, um eine Arbeitsplatzanalyse und eine Online-Umfrage unter den Mitarbeitern zu entwerfen und durchzuführen und um Testarbeitsplätze einzurichten, bei denen es darum ging, einen Konsens unter den Mitarbeitern zu erzielen, die vom Umzug betroffen sein würden, ohne jedoch diejenigen vor den Kopf zu stoßen, die im alten Gebäude verbleiben würden.

Die Umfrage unter den Mitarbeitern und die Arbeitsplatzanalyse offenbarten einige Bedenken dahingehend, dass es im neuen Großraumbüro zu erhöhter Lärmbelastung kommen könnte und es weniger geeignete Räumlichkeiten für Besprechungen und vertrauliche Telefonate geben würde.

Es wurde ebenfalls deutlich, dass zahlreiche Mitarbeiter am RSI-Syndrom und an Rückenproblemen litten, die möglicherweise vom ungünstigen Design ihrer vorhandenen Arbeitsplätze und von nicht verstellbaren Sitzmöbeln herrührten. Im alten Gebäude der IUCN wurden drei verschiedene Musterbereiche eingerichtet, um die verfügbaren Optionen zu präsentieren.

Die Musterbereiche wurden während einer Testphase als echte Arbeitsplätze verwendet, und währenddessen wurde eine zweite Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, welche Stühle, Tische und Aufbewahrungsmodule die Mitarbeiter der IUCN bevorzugten.

Bei der Raumplanung handelte es sich um einen fortlaufenden Prozess, in dessen Verlauf regelmäßige Teambesprechungen per Videokonferenz stattfanden, um die CO2-Emissionen zu vermeiden, die bei zu vielen internationalen Treffen angefallen wären."